Ina Krüger
Ein Blick in den ersten Teil des Buches: Außer der Möwe gibt es noch einen Wal, eine Schildkröte, einen Seehund, einen Hummer, einen Delfin, einen Seeigel, einen Seestern, ein Krebschen, einen Oktopus, einen Pelikan und die Seepferdchen. Kinder sehen die Meerestiere und erfahren, in welche Schwierigkeiten sie durch unseren Plastikmüll geraten können. Die Bilder sind kindgerecht, weisen auf die Probleme hin, ohne grausam zu sein. In unserer Unterrichtseinheit gab es einen Wochenplan zu jedem Tier mit Steckbrief, Bildern, Bastelarbeiten, Texten und Leseübungen/Anlautübungen, sodass alle in der Klasse am gleichen Thema arbeiten konnten. Immerhin waren Kinder zwischen dem zweiten und achten Schuljahr in einer Klasse zusammengefasst, weshalb ich kreativ sein musste.
Ein Blick in die Überleitung: Die Kinder stellen fest, dass es so nicht weiter gehen kann. Es folgt ein Gedicht, das mit Bewegungen gestaltet werden kann.
Ein Blick in den zweiten Teil des Buches: Ihr findet gereimte Vorschläge zur Vermeidung von Plastik, die auch für Kinder schon umsetzbar sind. Dazu das Lied „Stoppt doch mal die Plastikflut“ mit vier Strophen und Refrain, das in unserer Klasse zum Ohrwurm wurde. Sobald jemand vermeidbares Plastik dabei hatte, wurde gesummt und gesungen. Außerdem wird ein Bastelvorschlag für Müllinstrumente angeboten, mit denen das Lied begleitet werden kann.